- Standortpolitik/Steuern
- Starthilfe & Unternehmensförderung
- Aus- und Weiterbildung
- Ausbildungsbetrieb werden
- Ausbildungsverträge abschließen
- Ausbildungsnachweise
- Ausbildungszeiten verändern
- Lehrstellen anbieten / suchen
- Prüfungen in der Ausbildung
- Prüfungsergebnisse
- Prüfungsstatistik
- Prüfer werden
- Begabtenförderung
- Ausbildungs-Forum
- Newsletter Berufliche Bildung
- Downloads
- Links
- Duales Studium
- Mobilitätsberatung/Ausbildung international
- Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen
- Weiterbildung
- Innovation & Umwelt
- International
- Recht & Fairplay
- Branchen



IHK Siegen
Koblenzer Straße 121
57072 Siegen
Telefon 02 71 / 33 02 - 0
Telefax 02 71 / 33 02 - 400
E-Mail: si@siegen.ihk.de
Geschäftszeiten:
Mo. - Do. von 7.30-16.30 Uhr
Fr. von 7.30-15.30 Uhr
Geschäftsstelle Olpe
Seminarstr. 36
57462 Olpe
Telefon 0 27 61 / 94 45 - 0
Telefax 0 27 61 / 94 45 - 40
E-Mail: oe@siegen.ihk.de
IHK anrufen
Ansprechpartner
Klaus Gräbener
Telefon: 0271/3302-200
Telefax: 0271/3302-44200
klaus.graebener@siegen.ihk.de
Service
- Agentur-Kompass
- Daten
- Demografie-Rechner
- Downloads
- Duales Studium
- Ehrenurkunden
- Elektronische Signatur
- Energieberaterbroschüre
- Förderprogramme
- Formularserver NRW
- Gewerbeflächen
- Gründungswerkstatt
Nordrhein-Westfalen - Handelsregistermeldungen
- IHK-Galerie
- IHK-Infos
- Lehrstellen
- Mietpreisspiegel
- Mobilitätsberatung
- Öffentliches Auftragswesen
- Sachverständigenverzeichnis
- Vereinbarkeit Familie / Beruf
- Wirtschaftsreport im Überblick
Links
- bbz der IHK Siegen
- Haus der Berufsvorbereitung
- Arbeitgeberverbände
- Außenwirtschaftsportal
- Automotive Südwestfalen
- Berufsmesse Olpe
- Enterprise Europe Network
- IHK-Lehrstellenbörse
- Industrie- & Handelsclub Südwestfalen e.V.
- Marketing Club Siegen
- Netzwerk Maschinenbau Südwestfalen
- Netzwerk Mittelstand
- NRW-EU-Ziel-2-Förderung (EFRE)
- RENEX
- Route 57
- Startercenter NRW
- Südwestfalen Regionale 2013
- Südwestfälische Akademie für den Mittelstand
- Tecnopedia der IHKs
- Verkehrsverband Westfalen
- Wirtschaftsjunioren Südwestf.
IHK-Umfrage "Eingangsqualifikationen der heutigen Schulabgänger"
"Realschulen der Renner, Hauptschulen leicht im Aufwind, Umgangsformen stark in der Kritik"
Die Realschulen sind aus Sicht der IHK-zugehörigen Unternehmen nach wie vor die beliebteste Schulform, wenn es um die Besetzung von Lehrstellen geht. Probleme haben nach wie vor Hauptschüler, auch wenn deren Reputation bei den Unternehmen offenbar leicht im Aufwind ist. Nahezu perspektivlos erscheint dem gegenüber die Situation für die Förderschüler. Dies geht aus einer im Juni 2007 durchgeführten Befragung von Ausbildungsbetrieben hervor, deren Ergebnisse jetzt IHK-Hauptgeschäftsführer Franz J. Mockenhaupt und der für die berufliche Bildung verantwortliche IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener in einem Pressegespräch erläuterten.
Mockenhaupt stellte hierbei heraus, dass die Realschüler sowohl bei der Besetzung von kaufmännischen als auch von gewerblich-technischen Lehrstellen erste Wahl seien. Hauptschüler hätten vornehmlich Chancen in gewerblich-technischen Berufen. Sie würden nicht mehr so negativ eingeschätzt wie noch vor drei oder sechs Jahren.
Nach wie vor sei eine eindeutige Zweiteilung bei den Betrieben erkennbar, wenn es um die inhaltlichen Anforderungen gehe, die heute an die Lehrlinge gestellt würden. 48 Prozent der befragten 180 Unternehmen hätten angegeben, dass in den vergangenen Jahren ihre Ansprüche an die Lehrlinge gestiegen seien. Ebenso viele hätten ihre Anforderungen konstant gehalten. Die Befragung habe in diesem Zusammenhang nahezu das identische Ergebnis erbracht wie im Jahre 2004.
Erstaunt hat die Kammer nach den Worten des IHK-Hauptgeschäftsführers dem gegenüber, dass die Unternehmen die Kooperationsbereitschaft der Schulen mit einer Gesamtnote von 3,3 eine halbe Note schlechter eingeschätzt hätten als noch vor drei Jahren. "Dies haben wir so nicht erwartet, da sich die Zusammenarbeit zwischen zahlreichen Unternehmen und allgemein bildenden Schulen in den letzten Jahren nach unseren Beobachtungen auf vielfältige Art und Weise intensiviert hat", kommentierte Mockenhaupt, der zugleich darauf hinwies, dass Kooperationsvereinbarungen alleine den inhaltlichen Austausch zwischen Unternehmen und Schulen noch nicht gewährleisteten. Zudem sei den Schulen zu raten, solche Vereinbarungen mit möglichst vielen unterschiedlichen Unternehmen zu gestalten, da nur auf diese Weise die Vielfalt der Anforderungen in der erforderlichen Breite in den Schulen abgebildet werden könnte.
IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener wies darauf hin, dass die Betriebe die allermeisten jungen Menschen heute nach wie vor als ausgesprochen teamfähig einschätzten. Positiv sei zudem, dass die Unternehmen den jungen Menschen grundsätzlich die Bereitschaft attestierten, sich neues Wissen anzueignen. Dem gegenüber würden die Leistungsbereitschaft, die Konfliktfähigkeit und die Verantwortungsbereitschaft der jungen Leute nach wie vor als defizitär eingeschätzt. Negativ werde auch das äußere Erscheinungsbild der jungen Menschen bewertet. Gräbener: "Die Schulabsolventen müssen erkennen, dass gerade in Bewerbungsverfahren Kleider Türen öffnen können. Katastrophal fallen zudem die Urteile der Unternehmen über die heute zu beobachtenden Umgangsformen aus. 90 Prozent der Betriebe sehen hier deutliche Defizite. "Knigge" muss zum Dauerthema der Schulen werden." Vielfach seien die Schulen derzeit überhaupt nicht mehr in der Lage, ihrem Bildungsauftrag nachzukommen, weil das, was man in früheren Jahren als die erzieherische Funktion der Familien bezeichnet habe, in größer werdenden Teilen der Gesellschaft heute nicht mehr üblicher Standard sei. Was dort versäumt, nicht vorgemacht oder defizitär vermittelt werde, könne in noch so gut aufgestellten Schulen allenfalls in Ansätzen wieder "geheilt" werden. Daneben müsse dem Deutsch- und Mathematikunterricht in den allgemein bildenden Schulen endlich größerer Stellenwert verschafft und Sekundärtugenden noch stärker trainiert werden.
