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Gesunde Arbeitswelten im Demografischen Wandel
„Gesunde Arbeitswelten im demografischen Wandel“ heißt ein Modellprojekt, das gemeinsam von der Bertelsmann Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung und INQA initiiert und in Siegen gestartet wurde. Innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit sollen Lösungen für Klein- und Mittelbetriebe entwickelt werden, um Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Belegschaften bis ins Alter zu erhalten. Aufgrund des demografischen Wandels wird sich der Anteil älterer Mitarbeiter in den Betrieben deutlich erhöhen. Deshalb wird es in Zukunft ein immer wichtiger werdender Wettbewerbsfaktor sein, ein gesundes Altern der Belegschaft zu fördern.
Als Modellregion wurde der Kreis Siegen-Wittgenstein ausgewählt. Dies vor allem aufgrund der ausgeprägten mittelständischen Struktur der Wirtschaft und des bereits vorhandenen Netzwerkes „Runder Tisch Siegen“. In diesem Netzwerk kooperieren 20 Institutionen der Region, um gemeinsam Projekte zum Thema „Gesundheit in der Arbeitswelt“ umzusetzen. Der Runde Tisch Siegen bildet den Kern des im Projekt angestrebten regionalen Netzwerks. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) und wird wissenschaftlich durch das Internationale Institut für empirische Sozialökonomie begleitet.
Derzeit beteiligen sich über 20 Unternehmen an dem Projekt. Im Zuge des Projekts werden Mitarbeiter aus diesen Unternehmen qualifiziert, damit diese die notwendigen Schritte ergreifen können, um ihren Betrieb für den bevorstehenden demografischen Wandel fit zu machen.
Mehr Infos unter: www.gesunde-arbeitswelten.de
