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Kreisabfalldeponie Fludersbach: Übergangslösung für die Annahme produktionsspezifischer Abfälle (Schlacken, Ofensande) läuft zum 15.07.2010 aus!

Mit dem 16. Juli 2009 endete an der Kreisabfalldeponie Fludersbach in Siegen auch die Möglichkeiten des Kreises Siegen-Wittgenstein inerte Abfälle zur Ablagerung anzunehmen. Damit ist die Deponie für die Annahme und Ablagerung jedweder Abfälle geschlossen.

Angenommen werden dürfen seit diesem Zeitpunkt nur noch unbelastetes Bodenmaterial der Deponieklasse 0 und der Bodenklassen 3 bis 6, soweit dieses Material für die Rekultivierung der Deponie als Deponieersatzbaustoff benötigt wird.
 
Mit Blick darauf, den hiesigen Unternehmen für eine Übergangszeit weiterhin eine günstige, weil ortsnahe Entsorgungsmöglichkeit zu bieten, wurde im vergangenen Jahr durch den  Kreises Siegen-Wittgenstein bei der Bezirksregierung Arnsberg eine Ausnahmegenehmigung zur Annahme von produktionsspezifischen Abfällen für ein Jahr erwirkt. Diese befristete Ausnahmegenehmigung läuft nunmehr zum 15.07.2010 aus. Eine weitere Verlängerung dieser ausnahmsweise zugelassenen Möglichkeit  besteht nicht. Die davon betroffenen Unternehmen wurden bereits vom Kreis unmittelbar schriftlich informiert.

In der Stilllegungsphase wird auf der Deponie die so genannte temporäre Oberflächenabdeckung in einer Stärke von rd. 2,0 Metern als Grundlage für die spätere Oberflächenabdichtung aufgebracht. Für die notwendigen Profilierungsarbeiten – überwiegend in Hang-/Böschungsbereichen - kann nun zukünftig auch als Deponieersatzstoff nur noch geeignetes Material, d. h. unbelastete Böden der Bodenklassen 3 – 6  eingebaut werden. Neben den rechtlichen Einschränkungen aufgrund der neuen Deponieverordnung 2009 ist daher auch aus deponiebautechnischen Gründen eine weitere Annahme von produktionsspezifischen Abfällen (Schlacken, Sande) zukünftig nicht mehr möglich.

Soweit Unternehmen noch keine anderweitigen Entsorgungswege gefunden haben, steht für eine Beratung Michael Scherer von der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde unter der Telefonnummer 0271 333-2020 zur Verfügung. Für Rückfragen hinsichtlich des Deponiebetriebes steht Joachim Groos von der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde unter der Telefonnummer  0271 333-2017 zur Verfügung.

Fragen zum Thema beantwortet auch Roger Schmidt unter Tel.: 0271/3302-263 oder per E-Mail: roger.schmidt@siegen.ihk.de.

 

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