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Public Private Partnership (PPP) - Entwicklungspolitik mit Gewinn
Durch die Globalisierung ergeben sich für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit viele neue Impulse: Während in den Industrieländern die Möglichkeiten rein staatlicher Entwicklungsförderung stagnieren, spielen private Unternehmen in der Weltwirtschaft eine immer wichtigere Rolle. So betrugen etwa die gesamten Nettoauszahlungen Deutschlands in der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit zwischen 1995 und 2000 rund 30 Milliarden Euro. Dem stehen mehr als 55 Milliarden Euro an privaten Investitionen (Direktinvestitionen und sonstige Kapitalanlagen) gegenüber.
Vor diesem Hintergrund setzt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf neue Formen der Kooperationen, so zum Beispiel auf das seit der zweiten Hälfte der 90-er Jahre praktizierte Public Private Partnership (PPP)-Programm, bei dem gezielt die Privatwirtschaft für ein entwicklungsrelevantes Engagement im Ausland gewonnen werden soll. Projektvorschläge können bei folgenden Organisationen eingereicht werden:
