

IHK Siegen
Koblenzer Straße 121
57072 Siegen
Telefon 02 71 / 33 02 - 0
Telefax 02 71 / 33 02 - 400
E-Mail: si@siegen.ihk.de
Geschäftszeiten:
Mo. - Do. von 7.30-16.30 Uhr Fr. von 7.30-15.30 Uhr
Geschäftsstelle Olpe
Seminarstr. 36
57462 Olpe
Telefon 0 27 61 / 94 45 - 0
Telefax 0 27 61 / 94 45 - 40
E-Mail: oe@siegen.ihk.de
IHK anrufen
Service
- Agentur-Kompass
- Daten
- Demografie-Rechner
- Downloads
- Duales Studium
- Ehrenurkunden
- Elektronische Signatur
- Energieberaterbroschüre
- Förderprogramme
- Formularserver NRW
- Gewerbeflächen
- Gründungswerkstatt
Nordrhein-Westfalen - Handelsregistermeldungen
- IHK-Galerie
- IHK-Infos
- Lehrstellen
- Mietpreisspiegel
- Mobilitätsberatung
- Öffentliches Auftragswesen
- Sachverständigenverzeichnis
- Vereinbarkeit Familie / Beruf
- Wirtschaftsreport im Überblick
Links
- bbz der IHK Siegen
- Haus der Berufsvorbereitung
- Außenwirtschaftsportal
- Automotive Südwestfalen
- Arbeitgeberverbände
- Enterprise Europe Network
- Industrie- & Handelsclub Südwestfalen e.V.
- Marketing Club Siegen
- Netzwerk Maschinenbau Südwestfalen
- Netzwerk Mittelstand
- NRW-EU-Ziel-2-Förderung (EFRE)
- RENEX
- Startercenter NRW
- Südwestfalen Regionale 2013
- Südwestfälische Akademie für den Mittelstand
- Tecnopedia der IHKs
- Verkehrsverband Westfalen
- Wirtschaftsjunioren Südwestf.
Mittwoch, 26.09.2001
Nr. 126 - Bildungspolitischer IHK-Workshop fand große Resonanz
Rund 80 regionale Bildungsfachleute nahmen jetzt an einem Workshop in der IHK Siegen teil, der sich den zukünftigen Prüfungsstrukturen bei den Metall- und Elektroberufen widmete. Unter Moderation von IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener diskutierten dabei Gerhard Bartel (Gesamtmetall, Köln), Dr. Klaus Heimann (IG Metall Bundesvorstand, Frankfurt) sowie Dr. Uve Samuels (Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Berlin) die auf Bundesebene derzeit sehr umstrittene Frage, auf welche Art zukünftig in den Metall- und Elektroberufen Lehrlinge ihren Facharbeiterbrief erwerben sollten.
Rund 80 regionale Bildungsfachleute nahmen jetzt an einem Workshop in der IHK Siegen teil, der sich den zukünftigen Prüfungsstrukturen bei den Metall- und Elektroberufen widmete. Unter Moderation von IHK-Geschäftsführer Klaus Gräbener diskutierten dabei Gerhard Bartel (Gesamtmetall, Köln), Dr. Klaus Heimann (IG Metall Bundesvorstand, Frankfurt) sowie Dr. Uve Samuels (Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Berlin) die auf Bundesebene derzeit sehr umstrittene Frage, auf welche Art zukünftig in den Metall- und Elektroberufen Lehrlinge ihren Facharbeiterbrief erwerben sollten. Hiervon sind bundesweit rund 190.000 Auszubildende betroffen.
In der Diskussion wurde deutlich, dass offenbar zunächst neue Elektroberufe zustande kommen, ehe man sich auch über die Metallberufe verständigen kann. Hierbei waren sich die Vertreter von Gesamtmetall, DIHK und IG Metall einig, dass es auch zukünftig eine möglichst breite berufsfeldorientierte Grundbildung geben sollte. Auch zeichnete sich ein breiter Konsens darüber ab, gestreckte Abschlussprüfungen einzuführen, bei denen nach rund der Hälfte der Ausbildungszeit bereits Inhalte abgeprüft werden, die am Ende in die Abschlussprüfungen mit einem bestimmten Prozentsatz einzubeziehen sind.
Kontrovers diskutierten Referenten und Workshop-Teilnehmer darüber, wie die praktische Prüfung am Ende der Lehrzeit ausgestaltet werden soll. In diesem Zusammenhang wird auf Bundesebene derzeit ein "Varianten-Modell" erörtert, bei dem Unternehmen und Auszubildende zwischen sogenannten "betrieblichen Aufträgen" und praxisorientierten, überregional erstellten Prüfungsaufgaben auswählen können. In der Diskussion über dieses Modell wurde deutlich, dass alle Beteiligten - Gewerkschaften, Verbände und Kammern - in einigen wenigen Fragen noch auseinander liegen. Deutlich wurde aber auch das Bestreben, den Neuordnungsprozess zügig weiter voranzutreiben.
Die 80 anwesenden Ausbilder und Berufsschullehrer konnten zahlreichen Äußerungen der Referenten entnehmen, dass es auch kurzfristig durchaus noch Möglichkeiten gibt, zu einem Konsens in den strittigen Fragen zu gelangen.
Hintergrundinformationen zum Thema:
Klaus Gräbener, Tel. 0271 3302-201, E-Mail graebenerk@siegen.ihk.de.
