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Stanz- und Umformmechaniker/in

Haben Sie Fragen zu Ihrer Prüfung?

Hier finden Sie Informationen zu den Abschlussprüfungen Teil I und II im Ausbildungsberuf "Stanz- und Umformmechaniker/in".

Die Aufforderung zur Anmeldung erfolgt durch die Industrie- und Handelskammer Siegen circa 6 Monate vor der Prüfung. 

Teil 1 der Abschlussprüfung findet in dem Prüfungsbereich Herstellen einer Werkzeuganbaukomponente statt.
Für den Prüfungsbereich Herstellen einer Werkzeuganbaukomponente bestehen folgende Vorgaben:
1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist,
a) Arbeitsschritte zu planen, Arbeitsmittel und technische Unterlagen anzuwenden, technologische Kennwerte zu ermitteln, erforderliche Berechnungen durchzuführen,
b) Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit und den Umweltschutz zu berücksichtigen,
c) Bauteile manuell und maschinell zu bearbeiten, umzuformen und zu einer funktionierenden Werkzeuganbaukomponente zu fügen,
d) Prüfmittel anzuwenden;
2. der Prüfling soll ein Prüfungsstück fertigen und darauf bezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
3. die Prüfungszeit beträgt für das Prüfungsstück sechs Stunden und für die schriftlich zu bearbeitenden Aufgaben 60 Minuten.

Teil 2 der Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:
1. Rüsten, Anfahren und Überwachen einer Produktionsanlage (praktischer Prüfungsteil)
2. Produktionstechnik (schriftlich)
3. Produktionssysteme (schriftlich)
4. Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich)
Für den praktischen Prüfungsbereich "Rüsten, Anfahren und Überwachen einer Produktionsanlage" bestehen folgende Vorgaben:
1. Der Prüfling soll nachweisen, dass er in der Lage ist,
a) Arbeitsaufträge zu analysieren, Informationen zu beschaffen, technische und organisatorische Schnittstellen zu klären,
b) Produktionsanlagen unter Berücksichtigung der Sicherheit, des Gesundheits- und Umweltschutzes, einzurichten und zu betreiben,
c) Produktionsergebnisse zu bewerten, Maßnahmen zur Prozessoptimierung zu ergreifen, Änderungsdaten einzupflegen,
d) Normen und auftragsspezifische Anforderungen zur Produktqualität und Prozesssicherheit zu beachten,
e) die Technologie- und Prozessdaten zu dokumentieren;
2. Der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren sowie darüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen;
3. dem Prüfungsausschuss ist vor der Durchführung des betrieblichen Auftrags die Aufgabenstellung einschließlich des geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen;
4. die Prüfungszeit für die Durchführung des betrieblichen Auftrags einschließlich der Dokumentation beträgt 14 Stunden und für das auftragsbezogene Fachgespräch höchstens 30 Minuten.

Beim "Betrieblichen Auftrag" ist dem Prüfungsausschuss vor der Durchführung ein Antrag über das geplante Projekt zur Genehmigung vorzulegen. Der Projektantrag und die spätere Dokumentation sollen ins IHK-Online-Portal eingestellt werden. Die dafür notwendigen Pins zur Einstellung des Projekts ins IHK-Online-Portal und zur Genehmigung durch den Ausbildungsbetrieb senden wir per E-Mail zu. Auf Basis der Dokumentation und der praxisbezogenen Unterlagen wird später ein 30-minütiges auftragsbezogenes Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss geführt. Nur das Fachgespräch wird am Ende bewertet und bildet die Note für den "Betrieblichen Aufrag".
Den Terminplan für den "Betrieblichen Auftrag" finden Sie unter "Downloads".

Bei Fragen zur Prüfung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Ansprechpartner

Tamara Knipp

Tel: 0271 3302-210
Fax: 0271 3302400
E-Mail

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Terminplan betriebl. Auftrag AP Sommer 2026

Entscheidungshilfe Stanz- und Umformmechaniker/-in

Informationen zum betriebl. Auftrag Stanz- und Umformmechaniker/-in

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