PDF wird generiert
Bitte warten!

Bankfachwirt/-in

Der Fachwirt ist im Gegensatz zum Fachkaufmann ein Generalist. Er deckt nicht nur eine, sondern alle betrieblichen Funktionen innerhalb einer Branche ab.

Er kommt z. B. aus den Branchen:

  • Handel (Handelsfachwirt/-in)
  • Versicherungen (Versicherungsfachwirt/-in)
  • Industrie (Industriefachwirt/-in)

Der Fachwirt ist ein berufserfahrener Branchenspezialist mit erweiterten und vertieften betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Er bringt eine mehrjährige einschlägige, umfassende Berufspraxis in seiner Branche mit. In der Regel ist seiner Berufspraxis eine fundierte Berufsausbildung innerhalb seiner Branche (Kaufmann im Einzelhandel, Versicherungskaufmann, Industriekaufmann usw.) mit IHK-Abschlussprüfung vorausgegangen.

Der Fachwirt ist eine Allround-Qualifikation für Fach- und Führungskräfte, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Er ist ein qualifizierter Mitarbeiter, der innerbetriebliche Zusammenhänge und gesamtwirtschaftliche Abhängigkeiten beurteilen kann.

Der Fachwirt ist von Niveau, Schwierigkeitsgrad und Anspruch her vergleichbar mit dem Meister im gewerblich-technischen Bereich.

Die rechtlichen Grundlagen zur Prüfung finden Sie "Downloads".

Information zur mündlichen Ergänzungsprüfung

Die schriftlichen Prüfungen können gegebenenfalls durch mündliche Ergänzungsprüfungen ergänzt werden, wenn durch die Ergänzungsprüfung das Bestehen der Prüfung oder eine eindeutige Beurteilung erreicht werden kann. Näheres regelt die Verordnung.

§ 3 Zulassungsvoraussetzungen (Auszug aus der Verordnung)

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

  1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung als „Bankkaufmann/Bankkauffrau” oder „Sparkassenkaufmann/ Sparkassenkauffrau” und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und eine weitere Berufspraxis von mindestens drei Jahren oder
  3. eine mindestens sechsjährige Berufspraxis nachweist.

(2) Die Berufspraxis im Sinne des Absatzes 1 muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 1 Abs. 2 genannten Aufgaben in der Kreditwirtschaft haben.

Seiten-ID: 1865