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Beruflicher Bildungsweg mit der IHK

Fortbildungsprüfungen

Technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel machen berufliche Weiterbildung zu einer existenziellen Notwendigkeit für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter.

Ohne laufende Anpassung der Kenntnisse und Fertigkeiten an neue Entwicklungen ist eine moderne Industriegesellschaft nicht in der Lage, ihre wirtschaftlichen und sozialen Aufgaben zu erfüllen. Neben der laufenden Aktualisierung des beruflichen Wissens hat die berufliche Weiterbildung auch die Aufgabe, Grundlagen für den beruflichen Aufstieg zu vermitteln.

Die Industrie- und Handelskammern haben auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes für die berufliche Weiterbildung in der gewerblichen Wirtschaft eine umfassende Weiterbildungskonzeption entwickelt, die nachfolgend vorgestellt wird:

Allgemeine Information - Der berufliche Bildungsweg mit der IHK

Eine erfolgreiche Lehre ist die Basis des dreistufigen Bildungsweges mit der IHK. Absolventen einer kaufmännischen Ausbildung können sich zum/zur Fachwirt/-in oder Fachkaufmann/-kauffrau weiterbilden. Fachwirte sind Generalisten und kennen alle betriebswirtschaftlichen Funktionen und Aufgabengebiete einer Branche. Es gibt sie in fast allen Branchen der Wirtschaft: Handel, Banken, Versicherungen, Industrie, Verkehr, Wohnungswirtschaft.

Fachkaufleute sind Spezialisten in einem besonderen Funktionsbereich eines Unternehmens, wie z. B. Außenwirtschaft, Bilanzbuchhaltung, Personalwesen.

Darauf aufbauend kann eine Weiterbildung zum/zur Geprüften Betriebswirt/-in erfolgen. Die Teilnehmer bringen durch ihre Weiterbildung zum/zur Fachwirt/-in oder Fachkaufmann/-kauffrau bereits praktische kaufmännische Kenntnisse mit und werden daher vor allem in Führungs- und Managementtechniken trainiert. Darüber hinaus werden Kenntnisse in 'Betriebswirtschaftslehre', 'Internationale Wirtschaftsbeziehungen' und 'Rechtliche Rahmenbedingungen der Unternehmensführung' vermittelt.

Für Fachkräfte mit einer gewerblich-technischen Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich in einer zweiten Stufe zum/zur Fachmeister/-in oder zum/zur Industriemeister/-in zu qualifizieren. Meister haben eine Schlüsselstellung in fast allen technischen Wirtschaftszweigen: z. B. Metall und Elektrotechnik, Druckgewerbe, Chemie. Sie leiten Arbeitsgruppen oder ganze Betriebsstätten, sorgen für den reibungslosen Ablauf.

Die Weiterbildung zum/zur Geprüften Technischen Betriebswirt/-in ebnet Meistern den Weg in die dritte Stufe des IHK-Bildungsmodells. Geprüfte Technische Betriebswirte bilden als technische Führungskräfte eine Nahtstelle zwischen Management und Produktion.

Die Qualifizierung zum/zur Geprüften Betriebswirt/-in bzw. zum/zur Geprüften Technischen Betriebswirt/in ist eine Alternative zum Studium. Damit können Führungspositionen erreicht werden, für die sonst ein betriebswirtschaftliches Studium erforderlich ist.

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Ansprechpartner

Heike Gottschalk

Tel: 0271 3302-211
Fax: 0271 3302-44211
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