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Küchenmeister/-in

Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung:

Küchenmeister übernehmen Führungsaufgaben, die Sie konsequent gästeorientiert wahrnehmen müssen. Küchenmeister disponieren und kaufen Produkte ein, führen Kostenrechnungen und Preiskalkulationen durch, überwachen die Kostenentwicklung sowie die Arbeitsleistung und stellen gastronomische Produkte her. Zu ihren Aufgaben gehören ebenfalls das Erstellen von Marketingkonzepten, das Planen und Durchführen von verkaufsfördernden Aktionen, die Beratung von Gästen und das Führen von Verkaufsgesprächen.

Die per 1. Oktober 2003 überarbeiteten Prüfungsanforderungen beziehen sich deshalb unter anderem auf die Schwerpunkte Unternehmensführung, Mitarbeiterführung, Gästeberatung und Produktvermarktung. Bei der Prüfung müssen die angehenden Küchenmeister die praktische Anwendung ihrer Kenntnisse nachweisen.

Zulassung:

§ 2 Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung im Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" ist zuzulassen, wer

  1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem dreijährigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach mindestens eine einjährige Berufspraxis oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem zweijährigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  3. eine mindestens vierjährige Berufspraxis nachweist.

(2) Zur Prüfung im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" ist zuzulassen, wer die abgelegte Prüfung im Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" und

  1. in den in Absatz 1 Nr. 1 und 2 genannten Fällen zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis oder
  2. in dem in Absatz 1 Nr. 3 genannten Fall zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens eine weitere zweijährige Berufspraxis

nachweist.

(3) Zur Prüfung im Prüfungsteil „Praktische Prüfung” ist zuzulassen, wer

  1. den Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" und den Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" abgelegt hat und
  2. in den in Absatz 1 Nr. 1 und 2 genannten Fällen zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens zwei weitere Jahre Berufspraxis oder
  3. in dem in Absatz 1 Nr. 3 genannten Fall zu den dort genannten Praxiszeiten mindestens vier weitere Jahre Berufspraxis nachweist.

(4) Der Prüfungsteil "Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen" ist durch eine Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung nachzuweisen. Die Aneignung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse soll in der Regel vor Zulassung zum Prüfungsteil "Grundlegende Qualifikationen" erfolgen. Der Nachweis ist vor Beginn der letzten Prüfungsleistung zu erbringen.

(5) Die Berufspraxis gemäß den Absätzen 1 bis 3 sowie die anerkannten Ausbildungsberufe sollen inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 1 Abs. 2 genannten Aufgaben haben.

(6) Abweichend von den in Absatz 1 genannten Voraussetzungen kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen erworben zu haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Vorbereitungslehrgänge:

Hinweise auf Weiterbildungsanbieter finden Sie unter WIS, der Weiterbildungsdatenbank der deutschen Industrie- und Handelskammern.

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