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Informationen und Vordrucke

Informationen für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende

Auszubildende können während ihrer Ausbildung bis zu einem Viertel der Ausbildungsdauer ins Ausland gehen. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Handlungsspielräume und Pflichten von Unternehmen und Auszubildenden. Für ausführliche Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kammer.

Vertragliche Regelung
Jeder Auslandsaufenthalt muss als Ausbildungsmaßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte in den Ausbildungsvertrag – ggfs. auch nachträglich – mit aufgenommen werden. Es empfiehlt sich außerdem einen Vertrag zwischen dem entsendenden und dem aufnehmenden Betrieb sowie dem Auszubildenden zu schließen. Einen Mustervertrag finden Sie unter www.mobilitaetscoach.de.

Ausbildungsvergütung
Die Pflicht zur Zahlung der Ausbildungsvergütung bleibt auch während eines Auslandsaufenthaltes bestehen. Gegebenenfalls kann mit dem aufnehmenden Betrieb vereinbart werden, dass dieser einen Teil der Vergütung übernimmt.

Reisekosten
Die Reise- und Unterbringungskosten müssen von den Auszubildenden selbst getragen werden. Es besteht die Möglichkeit über verschiedene Förderprogramme Zuschüsse zu erhalten.

Informationspflichten
Der Ausbildungsbetrieb ist dazu verpflichtet jeden Auslandsaufenthalt der zuständigen Kammer anzuzeigen. Ausreichend hierzu ist die Zusatzvereinbarung zum Ausbildungsvertrag. Dauert der Auslandsaufenthalt länger als vier Wochen muss ein Ausbildungsplan mit der Kammer abgestimmt werden.

Berufsschule
Der Auszubildende muss eine Freistellung bei der Berufsschule beantragen. Im Ausland muss keine vergleichbare Berufsschule besucht werden, der Auszubildende ist aber dazu verpflichtet, den versäumten Berufsschulstoff selbständig nachzuarbeiten.

Berichtsheft
Die Pflicht zur Führung eines Berichtsheftes besteht auch im Ausland fort.

Seiten-ID: 1166

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Ansprechpartner

Dagmar Gierse

Tel: 0271 3302-204
Fax: 0271 3302-44204
E-Mail