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DIHK-Gründerreport 2020

07.10.2020 Mehr als die Hälfte der Industrie- und Handelskammern in Deutschland rechnet in diesem Jahr mit weniger bzw. deutlich weniger Unternehmensgründungen. Das geht aus einem aktuellen DIHK-Gründerpapier hervor.

„Die Corona-Pandemie bedeutet einen Rückschlag für das Unternehmertum in Deutschland – und führt voraussichtlich zu weniger Start-Ups und Unternehmensgründungen“, fasst DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Ergebnisse zusammen. „Diese Entwicklung ist bedenklich, denn wir brauchen für den Weg aus der Krise heraus Menschen, die im wahrsten Sinne Neues unternehmen wollen.“

Den etwa 350 IHK-Gründungsexperten zufolge machen Stilllegungen oder Einschränkungen der geschäftlichen Aktivitäten und Nachfragerückgänge mögliche Unternehmensgründungen in Gastgewerbe, Tourismus, Verkehr und anderen Dienstleistungsbranchen derzeit äußerst schwierig. „Auch wenn manche Gründung vielleicht nur verschoben ist – die Nachfrageeinbrüche und die wirtschaftliche Unsicherheit bremsen eindeutig das Gründungsgeschehen“, erklärt Schweitzer. In den Beratungen werden zwar auch Geschäftschancen thematisiert, die sich etwa aus Angeboten zur Bewältigung der Krisenfolgen ergeben. „Daraus resultierende Gründungsvorhaben werden aber einen Rückgang der Neugründungen in diesem Jahr nicht verhindern können“, prognostiziert der DIHK-Präsident. 

Den gesamten Report gibt es auf der rechten Seite als Download.

Seiten-ID: 2146

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