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DIHK-Gründerreport 2018

03.07.2018 DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zum Gründerreport: „Sieben Jahre lang sah es schlecht aus bei Existenzgründungen in Deutschland – nun ist endlich wieder Bewegung im Gründungsgeschehen. Die IHKs verzeichnen bundesweit mehr Zulauf zu ihren Gründertagen. Zudem informieren sich wieder mehr Menschen vor Ort in ihren IHKs über Möglichkeiten zur Existenzgründung. Offenbar macht die gute Konjunktur neugierig auf unternehmerische Selbstständigkeit. Dort, wo sich der Gründungsgedanke aber konkretisiert, zeigen die Zahlen leider insgesamt weiter nach unten.

Erneut gab es weniger persönliche Kontakte zur konkreten Existenzgründung. Hier ist jetzt die Politik am Zug. Gründerinnen und Gründer brauchen dringend in ganz Deutschland schnelles Internet, weniger Bürokratie, zentrale Anlaufstellen für Behördengänge und E-Government auch in ländlichen Regionen. Insbesondere bei der Digitalisierung von Existenzgründungen gibt es – trotz einer wachsenden Start-up-Szene – noch Luft nach oben. Projekte aus Dienstleistungsbranchen, Verkehr und Handel hinken teils deutlich hinterher. Mit mehr als 180.000 Gesprächen jährlich unterstützen die IHKs Gründerinnen und Gründer auch bei Fragen zur Digitalisierung. Die Bundesregierung sollte jetzt mit hohem Tempo daran gehen, ganz Deutschland mit raschem Internet auszustatten, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen. Nur so schaffen wir heute die Grundlage dafür, Deutschland fit für Start-ups und den innovativen Mittelstand von morgen zu machen.“

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