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Uta Hoffmann – „Es wird ein warmer Abend sein“

vom 7. Juni bis 9. August 2018

Öffnungszeiten: 

montags bis donnerstags: 8 bis 16.30 Uhr

freitags:                             8 bis 15.30 Uhr,

sowie jeden 1. Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr

„Es wird ein warmer Abend sein“ heißt das titelgebende, 2,50 Meter Höhe messende Bild der Ausstellung informeller Malereien von Uta Hoffmann. Mit ihren leuchtend farbsatten Formaten, ihren zeichnerische Chiffren überziehenden Farbflecken und ihrer Oszillation zwischen Linie und Fläche, räumlichem Drüber und Drunter, Davor und Dahinter, Formfindung und -auflösung ziehen die Bilder der Attendornerin den Betrachter ihren Bann. Wie durch farbige Schluchten und Gebirge mag das Auge des Betrachters durch Hoffmanns Bildwelten wandern, die den Eindruck machen, als könnten sie mit ihrer inneren Dynamik weiterwachsen, als seien sie immer noch in Bewegung, nur malerisch eingefangen in einem Moment der Blüte, in einem idealen Zustand ihres Wachstums. „Es wird ein warmer Abend sein“…

Die Namen, die Hoffmann ihren Arbeiten gibt, sind gegenständlich assoziativ, ein Angebot zur Interpretation sagt sie: „Ein Gegenentwurf zur realen Welt“. Es gehe ihr darum, in der Malerei nachzudenken, Bilder und Vorstellungen zu entwickeln, die die Gestaltung der Zukunft betreffen. Uta Hoffmann arbeitet überwiegend auf großen Leinwand-Formaten von mehr als einem Meter Breite. Die Ausmaße ihres Bochumer Ateliers sind dafür bestens geeignet. Die von ihr selbstge-fertigten Leinwände und Keilrahmen müssen ihre raumgreifenden Pinselführungen aufnehmen können. Nach der Grundierung arbeitet sie mit altmeisterlichen Schicht- und Lasurtechniken, bei denen helle und dunkle Flächen mit entsprechenden Farben hinterlegt werden, um sie entweder zum Leuchten zu bringen oder in tiefem Schwarz versinken zu lassen. „Es geht mir um die Strahlkraft der Farben“.

Firmenpate der in Zusammenarbeit mit dem „KULTURa Kunst- und Kulturverein Attendorn“ ver-anstalteten Ausstellung ist Wilfried Eibach, Hersteller von Federungs- und Fahrwerksystemen. Die Finnentroper Unternehmerfamilie kennt Uta Hoffmann schon lange aus ihren Attendorner Tagen. Sie war innerhalb der Eibach-Stiftung als Projektleiterin für den Sauerländer Sprach-sommer, einer Ferienaktion für Kinder, verantwortlich. 

Die Vernissage der Ausstellung in der IHK Galerie (Koblenzer Str. 121, 57072 Siegen) findet am 7. Juni um 19 Uhr statt. Der Kunsthistoriker Ulrich Marquardt, Vorstandsmitglied des Kunstvereins Bochum, wird in Werk und Wirken der Künstlerin an diesem Abend einführen.

Uta Hoffmann wurde 1962 in Attendorn geboren. Von 1983 bis 1986 studierte sie Kommunikati-onsdesign an der Hochschule Niederrhein und arbeitete dann hauptberuflich bis 2003 als Desig-nerin mit den Schwerpunkten Unikatteppiche, Glasfenster und Keramikunikate am Bau. Bereits seit 1989 wirkt Uta Hoffmann auch als freischaffende Künstlerin im eigenen Atelier und ist mit Ausstellungen im Ruhrgebiet und Südwestfalen präsent, war von 2010 bis 2013 Kuratorin der Ausstellungen des KULTURa Kunst- und Kulturvereins Attendorn und Mitglied im Bochumer Künstlerbund (bkb), dessen 2. Vorsitzende sie seit 2017 ist.

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Ansprechpartner

Dr. Christine Tretow

Tel: 0271 3302-306
Fax: 0271 3302-44306
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