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Garten-Center Kremer GmbH: Auf in Richtung Natur

Text von Elisabeth Konstantinidis

››  Die ersten Bilder verheißen eine grüne Oase. Im Jahr 2020 soll das neue „Natur-Gartencenter“ in Lennestadt-Altenhundem eröffnen – „ein Ort, an dem man Natur nicht nur spüren, sondern auch in allen Facetten erleben kann”, wie Alexander Kremer, Geschäftsführer der Garten-Center Kremer GmbH, erklärt. Einzigartig in seiner Form, einzigartig in der Region und ein Ausdruck des steten Fortschritts.

Ohnehin ist Stillstand für Alexander Kremer ein Fremdwort. Seit seinem Einstieg in das Familienunternehmen im Jahr 2005 konnte er viel bewegen. Neben dem Neubau der Filialen in Lüdenscheid und Remscheid hat er sich gezielt um den Aufbau aller vier Standorte bemüht – mit Erfolg. Mit den Zielen fest im Blick und gemeinsam mit seiner Familie sowie einem starken Team an seiner Seite bietet Kremer den Kunden ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis rund um die Themen Lifestyle und Garten mit
Know-how aus vier Generationen.

Ein Blick zurück: Die Erfolgsgeschichte begann bereits 1905. Seinerzeit eröffnete Franz Kremer seinen Gartenbaubetrieb in Lennestadt. Damals noch mit Fahrrad und Pferdefuhrwerk unterwegs, belieferte er seine Kunden mit Obstbäumen, Gemüsepflanzen sowie Tannengrün und Kranzunterlagen. Gerne auch mal bis ins Ruhrgebiet. 1929 übernahm sein Sohn Josef Kremer den Betrieb. Nach dem Krieg baute er die Gärtnerei aus und eröffnete einen separaten Blumenladen im Altenhundemer Ortskern. Die neuen Verkaufsflächen boten mehr Möglichkeiten für den Verkauf von Schnittblumen und Pflanzen. Ab 1979 hatten Kurt Kremer und seine Ehefrau Christa die Geschäftsführung des Unternehmens inne. Ein Jahr später eröffneten sie in Lennestadt das erste Gartencenter der Region. Auf insgesamt 3000 m² Fläche findet man dort nach wie vor alles, was das Gärtnerherz höherschlagen lässt – vom Handschuh bis zum Zierstrauch. Im Jahr 2000 wagte die Familie Kremer erstmals den Schritt hinaus aus Südwestfalen, genauer gesagt nach Gummersbach. Dort eröffnete sie ihr zweites Gartencenter. Mehr als 5 Mio. DM kostete damals der Neubau. Als wäre mit dem Bau der Knoten geplatzt, entwickelt sich der Betrieb seitdem in rasanter Geschwindigkeit. 2005, zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens, trat Alexander Kremer in das Familienunternehmen ein. Unter seiner Leitung öffnete 2010 das Gartencenter in Remscheid. Wiederum nur ein Jahr später folgte das vierte und bis dato größte Gartencenter der Region in Lüdenscheid. Heute beschäftigt Kremer mehr als 240 Mitarbeiter. Der Slogan „Kremer – Die Naturtalente“ hat sich über die Jahre hinweg mit immer mehr Leben gefüllt.

Sortiment bewusst angepasst

„Blumen, Pflanzen – eigentlich ist das alles nichts Neues. Jedoch hat sich der Umgang mit der Natur gewandelt. Die Verbundenheit zur Natur wird immer stärker. Genau hier versuchen wir, eine Brücke zwischen unseren Kunden und unseren Produkten zu schaffen“, verdeutlicht Alexander Kremer. „Wir wollen nicht nur über Naturschutz reden. Wir wollen gezielt handeln. Das ist unsere Verantwortung.“ So haben seine Kollegen und er in den vergangenen Jahren zum Beispiel das komplette Dünger- und Pflanzenschutzsortiment aufgeräumt und zu großen Teilen neu gelistet. Produkte, die nicht der Idee des „Natur-Gartencenters“ entsprachen, flogen kurzerhand raus – im Sinne der Umwelt, aber auch der Kunden. „Früher griff man schnell zur chemischen Keule. Die Gründe dafür waren vielseitig und für uns heute oft nicht mehr nachvollziehbar. Wir als Fachmarkt sind uns der Vergangenheit bewusst und wollen die Zukunft gestalten. Auch wenn manche Wege für die Kunden vielleicht noch neu sind: Die Natur der Zukunft wird es uns danken”, erklärt Alexander Kremer. Betrachtet man seine Vorgehensweise, könnte man vielleicht sogar von einer „grünen Bremse“ sprechen – im positiven Sinne. Denn nicht nur das Sortiment wurde mit der Zeit bereinigt. Auch die Präsentation der Pflanzen und Blumen innerhalb der Fachmärkte oder auf der Internetseite konzentriert sich immer mehr auf den Natur-Gedanken. „Ein grünes Bewusstsein schaffen, neue blühende Kombinationen präsentieren, die Lust am Gärtnern wieder erwecken – unsere Ziele sind leicht zu benennen. Wir sind ein Ort, an dem Inspiration und Glück eng beieinanderliegen.“

Mit dem Neubau im Ortsteil Altenhundem wird es dann auch endlich in Lennestadt ein Café Kremer geben. Doch das wird nicht die einzige Neuerung bleiben. „Der dortige Fachmarkt wird in seiner Art einzigartig sein“, verrät Kremer. „Hier, am Entstehungsort unserer Familien- und Unternehmensgeschichte, wollen wir ein ganz besonderes Zeichen setzen und unsere enge Verbundenheit mit dem Kulturort Garten und der Natur darstellen.“ So wird es neben der neuen Verkaufsfläche ein Museum der Gartenkultur geben. Mehrmals im Jahr sollen hier wechselnde Ausstellungen das Thema Natur umsetzen. Kein trockener Wissensstoff, sondern Natur zum Anfassen –spannend inszeniert und inspirierend. „Unser Anliegen wird es sein, das Bewusstsein für unsere Umwelt zu schärfen. Gärten weltweit, woher stammen manche Blumen, welche Exoten gibt es – Themen für die unterschiedlichsten Ausstellungen gibt es genügend.“

Eine besondere Herausforderung markiert der Standort des Centers. Der alte Markt wird – aus Rücksicht auf die Anwohner und die Kunden – Stück für Stück dem neuen Gebäude weichen. 2020 soll das neue „Natur-Gartencenter“ eröffnen. Die Verantwortlichen haben die Baupläne bewusst der Umgebung und den Gebäuden angepasst. Kremer: „Wenn man baut, muss man nach links und rechts gucken. Wir wollen uns der Umgebung anpassen. Ein Teil der Natur werden.“ Die Wahl der Materialien spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. So wird neben den unumgänglichen Glas- und Stahlelementen natürlich Holz ein wesentliches Element sein. Zudem soll der Parkplatz vor dem Gebäude eine parkähnliche Atmosphäre versprühen. „Kremer – Die Naturtalente“ ist eine einzigartige regionale Erfolgsgeschichte, die über die Grenzen hinaus für Aufsehen sorgt. Auf die Frage nach dem Erfolgsrezept reagiert Alexander Kremer schmunzelnd: „Wir sind jeden Tag aufs Neue dankbar für das positive Feedback unserer Kunden. Unser Ziel war und ist es, eine Sensibilität für unsere Natur zu schaffen. So wie wir persönlich Natur verstanden sehen wollen und wie wir es über die Generationen hinweg beigebracht bekommen haben. Nah am Menschen, nah am Kunden.“ Für das Familienunternehmen sei vor allem die emotionale Verbundenheit sehr wichtig. „Wir sind kein Unternehmen, das von oben dirigiert und keinen Bezug zum täglichen Geschäft hat. Wir sind immer zu 100 % mittendrin – und das seit vier Generationen.”

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