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Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) und seine Konsequenzen für Nicht-KMU

Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) wurde novelliert und ist seit 22.04.2015 in Kraft. Es schreibt für alle Unternehmen, die nicht der KMU-Definition unterliegen, regelmäßige Energieaudits vor. Das erste Audit war bis zum 05.12.2015 durchzuführen.

Betroffen sind Unternehmen aller Branchen, die allein oder im Firmenverbund nicht der europäischen Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entsprechen. Wer insgesamt mindestens 250 Mitarbeiter beschäftigt oder einen Umsatz von mehr als 50 Mio. bzw. eine Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro erwirtschaftet, mussten bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit vorweisen, das mindestens den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entspricht.

Auch "vermeintliche" KMUs, solche die knapp die obigen Kriterien einhalten, sollten anhand der bekannten Schemata von KfW oder der EU prüfen, ob sie wirklich KMU sind und nicht etwa durch die Verbundenheit mit anderen Unternehmen als Nicht-KMU gelten.

Alle Nicht-KMUs können über die Auditorenliste des BAFAs den Kontakt zu Auditoren aufnehmen!

Wichtige Details zur Umsetzung der verpflichtenden Energieaudits nach EDL-G sind in einem Merkblatt  auf der Homepage der BAFA veröffentlicht (siehe Externe Links).

In 2019/2020 steht für die meisten Unternehmen das zweite Energieaudit an. Bei der Durchführung des zweiten Energieaudits sind einige Änderungen zu beachten.

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