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Beratungsförderung der BAFA

Ein Unternehmen zu führen ist Vielfalt pur: ob Organisation, Produktentwicklung, Kundenakquise, Werbung, Qualitätssicherung, Mitarbeiterführung oder auch Vertragsverhandlungen – als Unternehmerin und Unternehmer muss man mit vielen Themen vertraut sein.  

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehme sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen. Mit dieser Beratungsförderung können Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die seit mindestens einem Jahr am Markt tätig sind einen Zuschuss zu den Kosten erhalten, die ihnen durch die Inanspruchnahme einer Beratung entstehen.

Beratungsthemen, z. B.

  • Arbeitsschutz
  • Umweltschutz
  • Fragen der Einführung oder Anpassung eines Qualitätsmanagementsystems

Im Rahmen der Beratung können die Abläufe des Betriebes auf Effizienz hin untersucht werden. Dies umfasst die gesamten betrieblichen Abläufe von zum Beispiel der Entwicklung, dem Einkauf, der Produktion, dem Vertrieb bis zum Service. Dabei sollen Verantwortlichkeiten genau festgelegt, geregelte Arbeitsabläufe sichtbar gemacht und vorhandene Störgrößen im Geschäftsprozess abgebaut werden. Ziel ist es, die Geschäftsprozesse zu optimieren.

Förderhöhe

Die „Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“ besteht aus einem Zuschuss zu den vom Unternehmensberater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Erstattet werden das vereinbarte Beraterhonorar, Auslagen des Beraters sowie Reisekosten (jeweils ohne Umsatzsteuer). Rabatte und Nachlässe, die vor oder nach der Beratung gewährt werden, müssen dem BAFA mitgeteilt werden, auch wenn sie nicht in Anspruch genommen wurden. Zuschüsse von privaten Dritten dürfen 10 Prozent der Beratungskosten nicht überschreiten. Darlehen durch die Beraterin oder den Berater werden nicht als Zahlungsnachweis akzeptiert. Die Zahlung der Beratungskosten darf auch nicht aus Mitteln oder Rechtsgeschäften mit der Beraterin oder dem Berater oder mit ihr/ihm in Verbindung stehender Dritter geleistet werden. Der Höchstzuschuss bei allen Beratungen in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 Prozent max. 1.500 Euro.

Berater

Die Beratungen können nur gefördert werden, wenn sie von selbständigen Beraterinnen, Beratern oder Beratungsunternehmen (im folgenden Beraterin oder Berater genannt) durchgeführt werden, deren überwiegender Geschäftszweck auf entgeltliche Unternehmensberatung (mehr als 50% des Gesamtumsatzes) gerichtet ist. Die unternehmensberatende Tätigkeit muss durch aussagefähige Unterlagen nachgewiesen werden (Lebenslauf, Gewerbeanmeldung / HR-Auszug, Gesellschaftsvertrag etc.).

Weitere Informationen erhalten Sie der BAFA.

[Quelle: BAFA]

Seiten-ID: 1039

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Ansprechpartner

Roger Schmidt

Tel: 0271 3302-263
Fax: 0271 3302-44263
E-Mail