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Elektronisches Ursprungszeugnisse

Den Industrie- und Handelskammern in Deutschland obliegt per Gesetz die Ausstellung von Ursprungszeugnissen als Exportdokumente für den internationalen Warenverkehr. Die Anwendung „Elektronisches Ursprungszeugnis“ erlaubt die digitale Beantragung dieses Dokuments bei der zuständigen IHK. Dabei werden elektronisch beantragte Ursprungszeugnisse nach erfolgter Prüfung durch die IHK direkt im Unternehmen ausgedruckt. In einer späteren Ausbaustufe wird angestrebt das Dokument nicht mehr in Papierform auszustellen, sondern dem Zoll und anderen beteiligten Stellen elektronisch zu übermitteln. Dies kann jedoch erst bei Verfügbarkeit einer elektronischen Exportabwicklung durch die Zollverwaltungen der beteiligten Staaten geschehen.

Mit der Anwendung „Elektronisches Ursprungszeugnis“ kann der Weg zur IHK für die Beantragung von Ursprungszeugnissen entfallen und das Antragsverfahren wird beschleunigt. Des Weiteren wird mittels einer elektronischen Kommunikation zwischen IHK und Unternehmen die Möglichkeit geschaffen, eventuell notwendige Änderungen des Antrags schnell und unkompliziert durch den Antragsteller vornehmen zu lassen.

Zwingende Voraussetzung für die Anwendung „Elektronisches Ursprungszeugnis“ ist ein zuverlässiger und rechtsverbindlicher Austausch von Daten. Dabei ist es notwendig, den jeweiligen Antragsteller und seine Firmen- bzw. IHK-Zugehörigkeit sicher identifizieren zu können und sicher zu stellen, dass sämtliche übermittelten Daten beim Empfänger unverfälscht und nachweisbar empfangen werden können.

Ohne diese Grundvoraussetzungen ist rechtsverbindliches Handeln im Internet nicht möglich. Die elektronische Signatur stellt die Identität des Kommunikationspartners genauso sicher wie die Integrität der Inhalte.

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