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Einzelhandelsumsatz und Zentralität

Die Einzelhandelsumsatzzahlen geben die Einzelhandelseinnahmen am Einkaufsort (POS) wieder. Für die Ermittlung wird als Definition der im stationären Einzelhandel erzielte Umsatz zu Endverbrauchspreisen zugrunde gelegt. Internet- und Versandhandel und Einzelhandel mit Kfz, Krafträdern sowie Tankstellen sind nicht enthalten.

Die Ermittlung der Umsatzkennziffern erfolgt auf Grundlage von Auswertungen der Einzelhandelsgutachten der BBE/CIMA Gruppe und zahlreichen einschlägigen aktuellen amtlichen Statistiken und Handelsdatenbanken.

Die Einzelhandelszentralität (Zentralitätskennziffer) ist ein Indikator für die Attraktivität eines Einzelhandelsstandortes. Sie zeigt die Fähigkeit eines Gebietes auf, die einzelhandelsrelevante Kaufkraft der Bevölkerung vor Ort zu binden, Kaufkraftzuflüsse zu erzielen und Kaufkraftabflüsse in andere Gebiete und in den Online-Handel zu minimieren. Eine Kennziffer von mehr als "100" sagt aus, dass es sich um einen überdurchschnittlich attraktiven Einzelhandelsstandort handelt.

Die Kaufkraftbindungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis von einzelhandelsrelevanter Kaufkraft und dem vor Ort erzielten Einzelhandelsumsatz. Sie gibt Aufschluss darüber, ob die Kaufkraft vor Ort gebunden werden kann, bzw. ob Kaufkraftzufluss bzw. -abfluss stattfindet. Ein Wert von über 100 bedeutet, dass in dieser Kommune oder Region mehr Umsatz im Einzelhandel getätigt wird als die dort lebende Bevölkerung im Einzelhandel ausgeben kann. Es findet somit ein Kaufkraftzufluss aus anderen Kommunen, bzw. Regionen statt.

Die Kaufkraftzahlen werden als Prognosewerte für das Jahr ihrer Ermittlung erstellt.

Im Downloadbereich finden Sie die aktuellen Zahlen zum Einzelhandelsumsatz, zur Zentralität und zur Kaufkraftbindung.

Seiten-ID: 2974

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Ansprechpartner

Stephan Häger

Tel: 0271 3302-315
Fax: 0271 330244315
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