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Ladenöffnung an sonntäglichem Heiligabend

Das Ladenöffnungsgesetz (LÖG NRW) regelt die Öffnungszeiten von Verkaufsstellen in Nordrhein-Westfalen. Grundsätzlich dürfen an Sonn- und Feiertagen gemäß § 5 Abs. 1 LÖG NRW nur folgende Verkaufsstellen geöffnet sein: 

  1. Verkaufsstellen, deren Kernsortiment aus einer oder mehrerer der Warengruppen Blumen und Pflanzen, Zeitungen und Zeitschriften oder Back- und Konditorwaren besteht, für die Abgabe dieser Waren und eines begrenzten Randsortiments für die Dauer von fünf Stunden.
     
  2. Verkaufsstellen von themenbezogenen Waren oder Waren zum sofortigen Verzehr auf dem Gelände oder im Gebäude einer Kultur- oder Sport-Veranstaltung oder in einem Museum während der Veranstaltungs- und Öffnungsdauer, sofern sie der Versorgung der Besucherinnen und Besucher dienen.
     
  3. Verkaufsstellen landwirtschaftlicher Betriebe, deren Kernsortiment aus selbst erzeugten landwirtschaftlichen Produkten besteht, für die Abgabe dieser Waren und eines begrenzten Randsortiments für die Dauer von fünf Stunden. 

Fällt der 24. Dezember auf einen Sonntag, dürfen gemäß § 5 Abs. 2 LÖG NRW die vorgenannten Verkaufsstellen nicht länger als bis 14.00 Uhr geöffnet sein. Darüber hinaus dürfen Verkaufsstellen für die Abgabe von Weihnachtsbäumen in der Zeit von 10 bis 14 Uhr geöffnet sein. 

Das LÖG NRW ist als Bestandteil des "Entfesselungspakets I" novelliert worden. Mit Inkrafttreten des Gesetzes am 30.03.2018 entfällt die bis dahin geltente Regelung, dass Verkaufsstellen, die überwiegend Lebens- und Genussmittel anbieten, an einem sonntäglichen Heiligabend öffnen dürfen. 

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Ansprechpartner

Marco Butz

Tel: 0271 3302-222
Fax: 0271 3302400
E-Mail

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