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Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)

Unternehmen sind auf die Mobilität der Beschäftigten angewiesen, denn sie müssen den Betrieb erreichen, zwischen verschiedenen Standorten wechseln oder auch Kunden, Besucher, Dienstleister und Geschäftspartner aufsuchen. Diese Berufs- und Dienststrecken erzeugen dementsprechend Verkehre, die überwiegend mit dem PKW absolviert werden. Aufgrund dieser steigenden Verkehrsdichte und den damit einhergehenden Umweltbelastungen sind veränderte Mobilitätsverhalten und neue Mobilitätsangebote geboten. Unternehmen können die Verkehrsmittelwahl ihrer Beschäftigten aktiv mitgestalten: Sie können z. B. ein Jobticket für den ÖPNV einführen, den Kauf von E-Bikes finanziell fördern, ein nachhaltiges Fuhrpark- und Dienstreisemanagement einführen sowie die Nutzung von Homeoffice und Videokonferenzen stärken.

 

E-Bike-Leasing – halten Mitarbeiter fit, schonen die Umwelt und ziehen Fachkräfte an

Unternehmen können ihren Mitarbeitern ein Leasing von Fahrrädern, E-Bikes, Pedelecs, S-Pedelecs, MTBs, Rennrädern oder Trekkingrädern anbieten. Dabei stellen sie erworbene oder geleaste Fahrräder den Beschäftigten zur Verfügung, die die Raten anhand eines Gehaltsumwandlungsmodell aus ihrem monatlichen Bruttogehalt finanzieren. Es handelt sich dabei um einen geldwerten Vorteil. Die regionalen Fahrradhändler o.a. bieten den kompletten Service von der Auswahl des Rads, der Beratung bis hin zur Leasingabwicklung an.

JobTicket Westfalen-Süd und Westfalen

Mindestens 30 % günstiger als das MonatsTicket ist das „JobTicket“ der Verkehrsgemeinschaft Westfalen Süd (VGWS), das für die Arbeitsweg- und Freizeitfahrten im gewählten Geltungsbereich oder als JobTicket Plus im Gesamtnetz des Teilraumes Westfalen-Süd gültig ist. Mit diesem Ticket können Busse und Bahnen jederzeit genutzt sowie abends und am Wochenende weitere Personen oder Fahrräder mitgenommen werden. Das JobTicket gibt es ab einer Abnahme von 20 Tickets oder als Bezugsgemeinschaft im Zusammenschlussmit anderen Unternehmen oder Dienstleistern. (VWS Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd GmbH, 0271 3181-4010, vws-siegen.de)

Änderung der Ladesäulenverordnung zu

Der Bundesrat stimmte dem Entwurf der Bundesregierung unverändert zu. Danach soll das punktuelle (ad-hoc) Laden von Elektrofahrzeugen an öffentlich zugänglichen Ladepunkten einfacher werden. Als Mindest-Bezahlmethode für das Ad-hoc-Laden soll der kontaktlose Einsatz einer Debit- oder Kreditkarte möglich sein. Neu errichtete Ladepunkte müssen künftig über eine Schnittstelle für Standortinformationen und  Belegungsstatus verfügen. Die Verordnungsänderung muss noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Danach treten große Teile der Regelungen am 1. des Folgequartals in Kraft. Die Vorschriften zu den Bezahlsystemen gelten ab dem 1. Juli 2023.

E-Lastenfahrradförderung durch das BAFA

Die Nationale Klimaschutzinitiative fördert die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern mit 25 %. Im Rahmen der Förderrichtlinie (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)) sind E-Lastenfahrrädern und Investitionen in E-Lastenfahrräder und E-Lastenanhänger für den fahrradgebundenen Lastenverkehr förderfähig.

Förderung der Elektromobilität durch das BAFA

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Gefördert wird der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeugs, d. h. eines reinens Batterieelektrofahrzeugs, eines Plug-In Hybrids oder eines Brennstoffzellenfahrzeugs.

ElektroMobilität NRW - Dachmarke des NRW-Wirtschaftsministeriums

ElektroMobilität NRW ist  Ansprechpartner für Kommunen, Unternehmen und Privatnutzer zu allen Fragen rund um eine effiziente und klimaschonende Mobilität der Zukunft in NRW. Unter dieser Dachmarke des NRW-Wirtschaftsministeriums werden sämtliche Elektromobilitäts-Aktivitäten des Landes Nordrhein-Westfalen gebündelt: 

 

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