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Arbeitsschutz in der Corona-Pandemie

Das Corona-Virus stellt Arbeitgeber vor immense Herausforderungen. Dies gilt auch für den Arbeitsschutz im Betrieb.

Wichtiges Instrument in diesem Zusammenhang stellt der Infektionsschutzstandard mit seinen notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor dem Coronavirus dar. So hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hier konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise formuliert.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hält aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 auf seiner Homepage bereit und beschreibt den Umgang mit COVID-19 am Arbeitsplatz. Diese sind zu beachten.

Zudem sind die Gefährdungsbeurteilung und Unterweisungen mit Blick auf den Sonderfall einer Infektionsgefährdung durch das Corona-Virus zu ergänzen. Dabei ist zu prüfen, wie die Infektionsgefährdung unter Berücksichtigung der Bedingungen am Arbeitsplatz weiter reduziert werden kann.

Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-Erkrankung können unter Berücksichtigung der ergänzten Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG ggf. nur für bestimmte Tätigkeiten eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) des BMAS wurde für die Dauer der pandemischen Lage bis einschließlich 10.09.2021 verlängert. Die Testbereitstellungsverpflichtungen der Unternehmen bleibt bestehen.

Vom Bundestag beschlossen hat der Bundesrat das Vierte Bevölkerungsschutzgesetz am 22.04.2021 gebilligt, mit dem die „Bundes-Notbremse“ in das Infektionsschutzgesetz eingefügt wird. Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Gesetz unterzeichnet. Seit 24.04.2021 ist es somit in Kraft und seidem  gelten bundeseinheitlich die neuen Regeln.

Da die Nachfrage von Corona-Schnell- und Selbsttests von seiten der Unternehmen stetig steigt, bietet die IHK-Organisation über den ecoFinder einen neuen Suchservice an. Erste Anbieter für Corona Schnell- und Selbsttests können seit dem 29.03.2021 hierüber recherchiert werden. Auch unter PROTECT[X] können Händler gefunden werden.

Wer gegen COVID-19 geimpft ist, kann einen zusätzlichen Impfnachweis erhalten  – in einer Arztpraxis, durch Betriebsärzte, in Impfzentren oder nachträglich nun auch seit dem 14. Juni 2021 in einer Apotheke.  Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de, können Nutzerinnen und Nutzer bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

Mit neuen Regelungen in der Coronaschutzverordnung NRW, die seit 15.09.2021 gelten, brücksichtigt die nordrhein-westfälische Landesregierung die aktuelle Lage.

Mehr Informationen, Handlungshilfen und Tipps finden Sie unter den "Externen Links".

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Ansprechpartner

Roger Schmidt

Tel: 0271 3302-263
Fax: 0271 3302400
E-Mail

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