PDF wird generiert
Bitte warten!

RoHS-Richtlinie und ElektroStoffVerordnung

Die europäische RoHS-Richtlinie verbietet die Verwendung von Blei, Cadmium, sechswertigem Chrom und Quecksilber sowie von zwei bromhaltigen Flammschutzmitteln in Elektro- und Elektronikgeräten.

Ausnahmen sind in zwei Anhängen aufgelistet, welche um einige Spezialanwendungen erweitert wurden. Dies erfolgte im Mai 2014 im EU-Amtsblatt L 148 auf den Seiten 72 - 87 in Form von acht „delegierten Richtlinien“.

Mit der neuen „Richtlinie 2011/65/EU vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten“ wurde die frühere Richtline 2002/95/EG ersetzt. Die neue Richtlinie wurde in Deutschland durch eine „ElektroStoffVerordnung“ umgesetzt, die im Mai 2013 in Kraft trat. Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zur früheren RoHS sind nebenstehend im Merkblatt der IHK Südlicher Oberrhein dargestellt.

Inhaltlich ist vor allem die über etliche Jahre gestaffelte Ausdehnung des Geltungsbereichs der Verordnung bzw. der Stoffverwendungsverbote zu beachten. Neu sind außerdem die Regelungen zur EU-Konformitätserklärung, CE-Kennzeichnung und Konformitätsvermutung, da die RoHS-Richtlinie seit der Novellierung 2011 auch zu den „CE-Richtlinien“ zählt.

Seiten-ID: 942