PDF wird generiert
Bitte warten!

BMWi-Förderpaket: Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bündelt seit 01.01.2019 diverse Förderprogramme und hat neu das „Investitionsprogramm – Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien (IEPEE)“ aufgelegt. Es beinhaltet ein klassisches Zuschussprogramm und ein Wettbewerbsprogramm.

Zuschuss und Kredit - IEPEE

Das neue Programm ist offen für alle Branchen und Technologien und bietet viel Spielraum für die Umsetzung einer passenden Lösung. Ab jetzt gibt es immer die Wahl zwischen einem Zuschuss und einem Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss). 

Es gliedert sich in vier Module:

In den vier Modulen gibt es Förderquoten, wo grundsätzlich bis zu 30% der förderfähigen Investitionskosten möglich sind. Zudem ist die zusätzliche Gewährung eines KMU-Bonus (+10%) in Aussicht.

Wettbewerb - IEPEE

Das technologie- und branchenoffene Förderpaket für Investitionen in Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird mit dem Wettbewerb Energieeffizienz vervollständigt.

Der Wettbewerb bietet Unternehmen eine Förderung ihrer investiven Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bis zu maximal 50 Prozent und adressiert insbesondere Projekte mit relativ hohen energiebezogenen Investitionskosten, die für eine wirtschaftliche Umsetzung eine höhere Förderung benötigen.

Gefördert werden Einzelmaßnahmen, bei denen Unternehmen in neue hocheffiziente Technologien investieren sowie ihren Anteil der erneuerbaren Energien zur Bereitstellung von Prozesswärme ausbauen, die sich ohne Förderung erst nach einem Zeitraum von mindestens vier Jahren (energiekostenbezogene Amortisationszeit) rechnen würden.

Der Wettbewerb ist technologieoffen und Anträge können z. B. für unternehmensindividuelle Maßnahmen, die zur energetischen Optimierung von Produktionsanlagen und -prozessen (u. a. Abwärmenutzung) beitragen als auch die Nutzung hocheffizienter Querschnittstechnologien, Bereitstellung von Prozesswärme aus erneuerbaren Energien, Erwerb und die Installation von Mess-, Steuer-, Sensorik- und Regelungstechnik sowie Energiemanagement-Software gestellt werden.

Das zentrale Kriterium für die Förderentscheidung im Wettbewerb ist die Fördereffizienz: Diese setzt die beantragte Fördersumme ins Verhältnis zur erwarteten CO2-Einsparung ("Förder-Euro" pro erreichter Tonne CO2-Einsparung pro Jahr). Je höher die Einsparung oder je geringer die beantragte Förderung ist, desto besser ist die Fördereffizienz und damit die Chance, zu den geförderten Projekten einer Wettbewerbsrunde zu gehören. 

Unternehmen können mehrere Effizienzmaßnahmen in einem Förderantrag beantragen und kontinuierlich ihre Anträge beim Wettbewerb stellen. Vorgesehen sind mehrere Wettbewerbsrunden pro Jahr mit entsprechenden Stichtagen. Die zweite Wettbewerbsrunde geht bis 30. September 2019.

In kostenlosen ca. einstündigen Online-Tutorials erhalten Sie detaillierte Informationen zum BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz.

Die nächsten Termine finden am 09. August und 06. September statt. Hier können Sie sich bei Interesse anmelden.

 
Weitere Informationen finden Sie unter www.wettbewerb-energieeffizienz.de.

(Quelle: DIHK, 04.04.2019)

Seiten-ID: 1033