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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Technologieförderung Mittelstand breiter, einfacher, übersichtlicher

Ziel und Gegenstand

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bildet das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Unterstützt werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) - auch Anträge von mittelständischen Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten sind möglich. Die Förderung erfolgt ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologiefelder der Branchen.

Gefördert werden

  • Kooperationsprojekte: FuE-Kooperationsprojekte zwischen mindestens zwei Unternehmen, zwischen mindestens einem Unternehmen und mindestens einer Forschungseinrichtung, einschließlich FuE-Verbundprojekte, sowie FuE-Projekte von Unternehmen, die mit der Vergabe eines FuE-Auftrags an einen Forschungspartner verbunden sind,
  • Einzelprojekte als einzelbetriebliche FuE-Projekte von Unternehmen in den alten und neuen Bundesländern,
  • Netzwerkprojekte zur Entwicklung innovativer Netzwerke mit mindestens sechs Unternehmen. Unterstützt werden Management- und Organisationsdienstleistungen zur Erarbeitung der Netzwerkkonzeption und der Etablierung des Netzwerks (Phase 1) sowie die anschließende organisierte Umsetzung der Netzwerkkonzeption (Phase 2),
  • innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für Kooperations- und Einzelprojekte, die im engen sachlichen und terminlichen Zusammenhang mit dem FuE-Projekt stehen und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten an qualifizierte externe Anbieter vergeben werden.

Ziel ist es, die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen nachhaltig zu unterstützen, einen Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu leisten und damit zur Schaffung neuer zukunftsorientierter Arbeitsplätze beizutragen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • bei Kooperationsprojekten: kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Geschäftsbetrieb in Deutschland gemäß KMU-Definition der EU. Darüber hinaus können Forschungseinrichtungen in Deutschland Anträge stellen, wenn sie Kooperationspartner eines Antrag stellenden KMU sind und dessen Teilprojekt gefördert wird,
  • bei Einzelprojekten: kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU
  • bei Netzwerkprojekten: die von den beteiligten Unternehmen mit dem Netzwerkmanagement beauftragen Einrichtungen,
  • bei innovationsunterstützenden Dienst- und Beratungsleistungen: KMU, deren Kooperations- oder Einzelprojekt bewilligt wurde.

Voraussetzungen

Einzel-, Kooperations- und Netzwerkprojekte können gefördert werden, wenn sie

  • ohne Förderung nicht oder nur mit deutlichem Zeitverzug realisiert werden könnten,
  • mit einem erheblichen technischen Risiko behaftet sind und
  • auf anspruchsvollem Innovationsniveau die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig erhöhen und damit neue Marktchancen eröffnen und Arbeitsplätze schaffen bzw. erhalten.

Einzel- und Kooperationsprojekte müssen auf neue Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen abzielen, die die bisherigen Erzeugnisse des Unternehmens deutlich übertreffen und sich am internationalen Stand der Technik orientieren.

Kooperationsprojekte müssen in einer ausgewogenen Partnerschaft, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen und die beteiligten Unternehmen die Ergebnisse gemeinsam vermarkten wollen, durchgeführt werden.

Einzelprojekte von KMU aus den alten Bundesländern und neuen Bundesländern werden zu unterschiedlichen prozentualen Förderquoten gefördert. Im Rahmen der Netzwerkprojekte müssen die notwendigen Aktivitäten und Leistungen des Netzwerkmanagements zwischen den Netzwerkpartnern und dem Management vertraglich geregelt sein. Innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen müssen das geförderte Kooperations- oder Einzelprojekt ergänzen. Es muss davon ausgegangen werden können, dass das FuE-Projekt erfolgreich abgeschlossen wird oder die Leistungen bei erfolgreichen FuE-Projekten, deren Abschluss nicht länger als 6 Monate zurückliegt, für die Markteinführung notwendig sind.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

Die Höhe der Förderung beträgt bei

  • Kooperationsprojekten in Abhängigkeit von Unternehmensgröße, Standort und Art des Vorhabens zwischen 25% und 50% der zuwendungsfähigen Kosten von bis zu 350.000 EUR. Für Forschungseinrichtungen beträgt die Förderung grundsätzlich 100% der zuwendungsfähigen Kosten, bei Projekten zwischen einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung höchstens jedoch 175.000 EUR
  • Einzelprojekten in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße zwischen 25% und 45% der zuwendungsfähigen Kosten von bis zu 350.000 EUR
  • Netzwerkprojekten in der Erstellungsphase bis zu 90% der zuwendungsfähigen Kosten, in der Umsetzungsphase im 1. Jahr 70%, im 2. Jahr 50% und ggf. im 3. Jahr 30%. Insgesamt können Vorhaben mit bis zu 350.000 EUR gefördert werden, wobei auf die Phase 1 nicht mehr als 150.000 EUR entfallen dürfen
  • innovationsunterstüztenden Dienst- und Beratungsleistungen für KMU bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten, maximal 25.000 EUR.
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Ansprechpartner

Roger Schmidt

Tel: 0271 3302-263
Fax: 0271 3302-44263
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