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Nr. 032: Berufsbildungsausschuss fordert: Ausbilder schnell impfen

30.03.2021 | „Ausbilder und Prüfer leisten Enormes für die Gesellschaft in der Pandemie – deshalb sollten sie beim Impfen priorisiert werden.“ Diese dringende Bitte des Berufsbildungsausschusses der Industrie- und Handelskammer Siegen unterstreicht der Ausschuss-Vorsitzende Christian F. Kocherscheidt. In der jüngsten Sitzung dieses Gremiums tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Berufsschulen digital über die Situation in der Dualen Berufsausbildung aus. Dabei wurde deutlich, dass in vielen gewerblich-technischen Berufen die Ausbildung nach wie vor sehr gut weiterläuft und „nur“ der schulische Teil der Ausbildung durch Distanzunterricht bzw. Wechselunterricht organisatorischen Hürden unterliegt. Alles in allem werde das jedoch gut gemeistert und dies nicht zuletzt dank der engagierten Ausbilder in den Betrieben. Im kaufmännischen Bereich hingegen seien die Veränderungen schon spürbarer, hier werde mehr ins Homeoffice verlegt. Doch auch hier versuchen die Ausbilderinnen und Ausbilder den Kontakt zu halten, damit die jungen Leute bestmöglich qualifiziert werden. „Es gibt aber auch Berufe, in denen es derzeit besonders schwierig ist: Gastronomie, Reisebüros und Veranstalter bilden derzeit quasi ohne Kundenkontakt aus,“ sagt Sandra Grimm, Vertreterin des DGB in dem Gremium zur Problemlage. Den Ausschussmitgliedern ist wichtig, dass die Bedeutung der beruflichen Bildung stärker ins Bewusstsein der politisch Handelnden rückt: „Nicht nur Lehrkräfte in den Schulen haben mit vielen Jugendlichen zu tun, der Kontakt ist in der Ausbildung häufig deutlich enger, weil es nicht anders geht. Deshalb ist es wichtig, den hier Engagierten frühzeitig ein Impfangebot zu machen.“ Das gelte insbesondere in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten oder bei den Abschlussprüfungen, wo Auszubildende aus unterschiedlichen Betrieben zusammenkommen, so Kocherscheidt. Aus diesem Grund hat die IHK Siegen im Namen des Ausschusses die Bundes- und Landespolitiker ebenso wie die beiden Landräte in einem Schreiben gebeten, die besondere Situation der Ausbildungskräfte zu berücksichtigen und sich für eine Priorisierung bei der Impfstoffverteilung einzusetzen. „Das wäre eine Anerkennung der besonderen Leistung dieser Personengruppe,“ fasst Kocherscheidt das Ansinnen zusammen.

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